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Grundsätzlich haben Studierende keinen Anspruch auf Hartz IV, da sie stattdessen BAföG bekommen und dem Arbeitsmarkt nicht zur Verfügung stehen. In manchen Fällen liegt jedoch ein Härtefall vor und die Förderung ist doch möglich.

Das liegt zum Beispiel vor, wenn du

  • kurz vor deiner Abschlussarbeit stehst und ein Job deinen Abschluss verzögern würde,
  • alleinerziehend bist,
  • schwanger bist,
  • ein Urlaubssemester aus emotionalen, psychischen oder physischen Gründen einlegst.

Mehr dazu unter gegen-hartz.de.

Wenn du noch zuhause wohnst, BAföG bekommst und Miete mitbezahlen musst, weil deine Eltern zu wenig verdienen, kannst du dir auch Unterstützung holen. Das liegt daran, dass der Wohnungszuschuss beim BAföG zu gering bemessen ist.

Ein weiteres Problem ist der Verzug mit der BAföG-Förderung: Im ersten Semester oder bei Wechsel von Bachelor zu Master kann es sein, dass nicht rechtzeitig die Immatrikulationsbescheinigung oder gar Zusage der Hochschule kommt. Um nicht in die Bedürftigkeit zu rutschen, greift auch hier Hartz IV. Und wenn BAföG rückwirkend gezahlt wird, wird Hartz IV halt zurückgezahlt. Du kannst übrigens auch beim BAföG-Amt Antrag auf Vorauszahlung beantragen, wenn du finanzielle Probleme haben wirst.

Ein Teilzeitstudium ist kein Grund, Hartz IV zu beantragen. Eine Promotion nicht in allen Fällen. Wenn der Promotion ein Doktortitel folgt, gilt das als erster Berufsabschluss.

Mehr dazu, auch zu den erstgegangten Gründen, unter BAföG aktuell.

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