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Konzentriertes Lernen funktioniert nicht, wenn deine Grundbedürfnisse nicht erholt sind: Wenn du müde bist, wenn du hungrig bist und wenn du dich körperlich unwohl fühlst. Das klingt jetzt wie von der Mutti, aber: Das Studium am kommt einer selbstständigen Tätigkeit gleich. Du musst dich selbst organisieren, brauchst viel Selbstdisziplin, bekommst wenig Anerkennung und kannst dich hervorragend kaputt machen, indem du zuhause keine Ruhe findest. Von daher:

  • Achte auf einen gleichbleibenden Schlafrhythmus. Stehe nach Möglichkeit jeden Tag zur selben Zeit auf und vermeide bis in die Nacht Hinein- oder gar Durchzulernen, indem du dir Lernpläne erstellst und rechtzeitig anfängst. Im Schlaf wird das gelernte Wissen in dein Langzeitgedächtnis gespeichert.
  • Achte auf regelmäßiges Essen. Das ist gerade an unserem Campus leider ein großes Problem. Doch der Hunger frustriert dich, verschlechtert deine Laune und schwächt deine Konzentration. Es lohnt sich, ein Schließfach zu haben oder mitzunutzen, wo du einige Lebensmittel lagern kannst, sodass du dir nicht jeden Morgen etwas beim Bäcker oder in einer Caféteria holen musst. Für die Mittagszeit ist es Konvention, dass die Profs die Vorlesung erst 12:30 Uhr beginnen. Tun sie das nicht, lohnt es sich, nachzufragen. (Das Gleiche gilt übrigens auch für den Fall, dass ihr zwischen TIB und Hauptcampus pendeln müsst und nicht rechtzeitig kommt.) Könnt ihr in keine Mensa gehen, nutzt Mikrowellen und Wasserkocher in studentischen Räumen und Arbeitsräumen und bringt euer Essen zum Aufwärmen oder Heiß-Aufgießen selbst mit.
  • Mache regelmäßig Pausen beim Lernen. Finde heraus, wie lange du deine Konzentration aufrecht erhalten kannst - manche können es eine Dreiviertelstunde, manche können es bis anderthalb Stunden - und mache nach dieser Zeit eine Pause. Wenn du gut drauf bist, hänge lieber hinten noch am Ende des Tages einen Lernblock ran, aber überschreite deine Konzentrationszeit pro Block nicht.
  • Erkältung, Grippe und sonstiges erwischt jeden. Leider macht das das Lernen nicht leichter und den Stoff nicht weniger sondern wird mehr. Wenn du krank bist, verschleppe es am besten nicht lange, sondern kuriere dich früh gründlich aus, bevor die Krankheit weiter ausbricht. So musst du vielleicht nur vier oder fünf Tage zuhause bleiben anstatt zwei Wochen mit Grippe im Bett zu liegen. Tue auch etwas zur Prävention: Trinken hält die Schleimhäute fit, versorge dich mit Vitaminen, gehe in die Sauna und wasche dir vor allem zur Klausurenzeit viel die Hände mit Seife. Gerade die PC-Pools, in denen wir alle die Tastaturen gemeinsam nutzen, werden im Winter zur Keimquelle.

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